Prof. Dr. W. Auffermann

Prof. Dr. W. Auffermann

 

Die perkutane transluminale Angioplastie (PTA) ist ein Verfahren zur Weitung oder Eröffnung von verengten oder verschlossenen Blutgefäßen, meist mittels Ballondilatation. Der nahezu schmerzfreie Eingriff kann in manchen Fällen einen operativen Eingriff (z.B. Bypass) ersetzen. Über einen Katheter wird ein Ballon in dem verengten Gefäß platziert und aufgedehnt, so dass die verengenden Ablagerungen an die Gefäßwand gedrückt werden. Der Therapieerfolg kann durch das Einbringen einer kleinen Gefäßstütze aus Titan-Drahtgeflecht, eines sog. Stents, der das Gefäß langfristig offen hält, gesichert werden. Wir verwenden gelegentlich auch mit Medikamenten beschichtete Stents, die die Entstehung von Narbengewebe verhindern und wiederholten Gefäßverengungen vorbeugen. Wir setzen häufig bei verengten Gefäßen nach der Ballon-Erweiterung zusätzlich einen Stent ein, um das betroffene Gefäß langfristig zu stabilisieren und das Risiko einer erneuten Einengung zu minimieren.. Stents sind kleine, gitterförmige Gefäßstützen ein, die die Gefäßwand mechanisch stabilisieren. Der Behandlung voraus geht meist die perkutane transluminale Angioplastie (PTA), bei der wir über einen Katheter einen Ballon im verengten Gefäß platzieren und aufdehnen, so dass die verengenden Ablagerungen an die Gefäßwand gedrückt werden. Die Stents sorgen für die dauerhafte Dehnung und beugen wiederholten Gefäßverengungen vor.