Mammographie

Mammographie

 

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgentechnik zur Früherkennung von Brustkrebs. Die hier eingesetzte digitale Mammographie ist strahlungsarm und deshalb besonders schonend. Außerdem besticht sie durch eine sehr hohe diagnostische Aussagekraft. Selbst kleinste Veränderungen im Brustgewebe können wir mit dieser Methode sicher erkennen. Darüber hinaus bieten wir auch die MR-Mammographie an, die als eine sehr sichere Methode zum Nachweis von Brustkrebs gilt. Bei dieser Untersuchung kommen keine Röntgenstrahlen zum Einsatz.

 

Die Diagnostik

Was ist eine Mammographie?

Noch bevor Knoten in der Brust ertastet werden können, ist es möglich, diese mit Hilfe der Mammographie frühzeitig zu erkennen. Gutartige Veränderungen lassen sich dank Mammographie von bösartigen unterscheiden. Tumorerkrankungen werden kontrollierbar. Winzige Details der Brust können präzise dargestellt werden, darunter auch für das bloße Auge kaum sichtbare Verkalkungen (sogenannte Mikroverkalkungen ab 0,1 Millimeter), die häufig ein erstes Indiz für Brustkrebs sind.

Auch sehr kleine Tumore ab fünf Millimeter Durchmesser, für die die Heilungschancen mit über achtzig Prozent sehr gut sind, können aufgespürt werden. Bei bösartigen Tumoren sind meistens brusterhaltende Operationen möglich. Die Mammographie ist damit neben der MRT der Mamma ein sehr leistungsfähiges Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs.

 

Vorsorge: der geeignete Zeitpunkt für eine Mammographie

Wir empfehlen eine gestufte Vorsorge, die die Tatsache berücksichtigt, dass mit höherem Lebensalter das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, zunimmt.

Diagnostische Mammographie

Für den Fall, dass die Patientin oder der Patient einen Knoten oder eine Verhärtung feststellen – unabhängig davon, ob damit Schmerzen verbunden sind – oder wenn ein Arzt Lymphknoten in der Achselhöhle ertastet hat, wird die Mammographie als “diagnostische Maßnahme” empfohlen. Dies gilt auch bei erhöhtem Risiko der Patientin oder des Patienten für eine Erkrankung an Brustkrebs.

Es kann aber auch notwendig sein, zusätzliche Untersuchungsverfahren wie Ultraschall, Feinnadelpunktion oder Kernspintomographie heranzuziehen, da nicht jeder Tumor mammographisch nachzuweisen ist. Dies gilt insbesondere für sehr dichtes Brustgewebe.

 

Röntgenröhre und Filmtisch

Röntgenröhre und Filmtisch

Die Untersuchung

Ablauf der Untersuchung

Die Brust der Patientin befindet sich zwischen Röntgenröhre und Filmtisch, wo sie mit einer Kompressionsplatte behutsam und langsam – um Schmerzen zu vermeiden – zusammengedrückt wird. Die für eine gute Bildqualität unabdingbare Kompression kann auf ein Signal der Patientin hin selbstverständlich sofort unterbrochen werden. In der Regel reichen zwei Aufnahmen, von denen eine von der Seite und die andere von oben her erfolgt. Nur gelegentlich sind weitere Aufnahmen erforderlich. Zusätzliche Befunde durch Abtasten von Achselhöhlen und Brüsten werden vom behandelnden Arzt mit den Röntgenbildern verglichen und fließen somit ebenfalls in die Beurteilung ein.